Bei vielen Menschen sehr beliebt und an zahlreichen Spielabenden immer wieder aus dem Schrank geholt ist das Brettspiel Halma. Dieses Spiel kann von zwei bis sechs Personen gespielt werden. Das Halma in Sternform wie wir es kennen ist eigentlich eine deutsche Abwandlung vom Halma-Spiel, das im Jahre 1883 vom amerikanischen Chirurgen G. H. Monks entwickelt wurde.
Die Regeln des Halma-Spiels sind sehr einfach und auch Kinder können sich schon mit dem Spiel befassen. Zu Beginn des Spiels werden die eigenen Spielsteine in ein Haus gestellt. Ein Haus ist beim Halma ein Zacken des Sterns. Das Ziel des Spiels besteht darin, die eigenen Spielsteine in das gegenüber liegende Haus zu bringen und das möglichst als Erster. Bei sechs Mitspielern wird das bereits zu einem sehr schwierigen Unterfangen.
Wie bei jedem Brettspiel gibt es natürlich auch beim Halma gewisse Regeln. So dürfen die Spielsteine zum Beispiel nicht einfach drauf los geschoben werden. Jeder Spielstein darf nur einen einzigen Schritt pro Spielzug unternehmen. Die Schritte sind auf dem Spielbrett durch Punkte markiert. Diese Punkte sind mit Linien verbunden. Die Spielsteine dürfen sich nur auf den Punkten fortbewegen und auf ihnen zu Stehen kommen. Dabei dürfen sie ausschließlich den Linien folgen, die die einzelnen Punkte miteinander verbinden.
Des Weiteren ist es möglich, dass die Spielsteine sich gegenseitig überspringen. Dies leitet sich bereits aus dem Namen des Spiels ab, denn Halma kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Sprung. Es ist also von Vorteil, wenn man sich von einem Haus zum anderen eine Reihe von Spielsteinen aufstellt, die jeweils durch einen freien Punkt getrennt werden. Somit ist es möglich, durch einen Sprungzug das komplette Spielfeld zu überqueren.