Nach unten, nach oben, nach vorne und wieder zurück. Ein faszinierendes Spielzeug, wenn man es beherrscht - das Jojo (ursprünglich Yo-Yo). Der Ursprung ist bislang nicht genau nachgewiesen. Eines der Ursprungsländer soll Griechenland sein. Hier bestanden diese Jojos meist aus Terrakotta und die Schnur war an der Achse im Mittelpunkt des Jojos befestigt. Heute jedoch sind Jojos meist aus Holz oder besonders für Wettbewerbe oder gar Meisterschaften aus Kunststoff.
Manche Jojos leuchten sogar im Dunkeln oder bei der Drehbewegung. Es gibt sogar Jojos mit Musik.
Sprachlich gesehen weiß niemand so genau, woher das Jojo oder „Yo-Yo“ seinen Ursprung hat. Es könnte sowohl aus dem Taglag bestehen, was dann soviel heißen würde wie „komm-komm“ oder aus dem französischen „jeur“, was übersetzt „spielen“ bedeutet. Im 18. Jahrhundert war das Jojo in Deutschland unter dem Namen „Rollrädchen“ geläufig. Erfunden wurde es von den Amerikanern Charles Hettrich und James L. Haven, die das erste Patent in den USA besaßen.
Die heutigen Jojos sind sowohl aus Holz als auch aus Kunststoff sehr beliebte Spielzeuge. Auch als Werbegeschenk sind sie gerne gesehen. Die andere Art des Jojos ist das Diabolo, das einiges an Übung verlangt.
Die heutigen Jojos besitzen sogar ein Kugellager, was zum Standard gehört. Hierbei gibt es noch zweierlei Arten, wie die Jojos gefertigt sind. Zum Einen ist die Schnur fest mit der Achse des Jojos verbunden, was bewirkt, dass sich das Jojo wieder aufwickelt, sobald es unten aufgerollt ist. Die andere Art der Fertigung wird als „Transaxels“ bezeichnet. Hier rollt sich das Jojo zwar auf, dreht sich in diesem Zustand jedoch weiter, ohne sich wieder abzurollen.